Samstag, 17.08.2019 23:03 Uhr

§219a - Die tödliche Gefahr beim Schwangerschaftsabbruch

Verantwortlicher Autor: Dipl. Ing. Marc Störmer FRANKFURT, 15.04.2019, 18:06 Uhr
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FRANKFURT [ENA] Nach wie vor ist der Schwangerschaftsabbruch umstritten. Neben der Kirche, die den Schwangerschaftsabbruch verurteilt, gelingt es auch der Politik nicht wirklich, zu dem Thema Stellung zu beziehen. Das Recht auf Selbstbestimmung wird radikal eingeschränkt. Ein Schwangerschaftsabbruch bleibt für viele Frauen ein Risiko um Leben und Tod. Eine umfassende Informationsmöglichkeit gibt es weder für Ärzte, noch für Frauen.

Dass die Kirche als veraltete und altertümliche Einrichtung bei diesem Thema auf der Stelle tritt, kann man als gebildeter Mensch nachvollziehen. Allerdings ist es unverzeihlich, dass sich die Politik zum §219a nicht in Richtung Frau und in Richtung Selbstbestimmung bewegt. Die EU sollte eigentlich dafür stehen, Gleichheit in allen EU Mitgliedsstaaten herzustellen. Doch wenn es um Abtreibung geht, schwächelt das starke System der Staatengemeinschaft. Lediglich in Frankreich zeigt man sich liberal. Seit über 40 Jahren ist der Schwangerschaftsabbruch dort schon legalisiert. Wenngleich auch immer wieder Angriffe der Nachbarländer auf das Grundrecht stattfinden.

In Spanien ist das Thema besonders umstritten. Jeder Mehrheitenwechsel im Parlament bringt das Thema erneut auf den Tisch. Jedes mal radikaler. Bis zum Verbot und unter Strafe stellen von Abtreibungen. Polen und Ungarn wollen die Verfassung ändern und dem Fötus ein Lebensrecht zusprechen. Leicht auszudenken, welche Auswirkungen das auf einen Schwangerschaftsabbruch hat. Kein Mensch auf dieser Welt kann einer Frau vorschreiben, ein Kind auszutragen, obwohl sie dazu aus mannigfaltigen Gründen nicht gewillt und / oder in der Lage ist. Das Recht auf Selbstbestimmung steht über allen anderen Rechten.

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